Über Günther Hibelt

Modellbau seit 1964

Geboren 1948 war Günther Hibelt bereits früh fasziniert von Modellbau und Schiffen im Besonderen. Begonnen hatte alles, als er im Alter von acht Jahren mit Hilfe seines Cousins einfache Segelschiffchen auf dem Dorfteich schwimmen ließ. Als Geschenk zum 70. Geburtstag soll diese Seite sein Hobby und die daraus entstandenen Werke zeigen und sein Schaffen würdigen. 


Günther Hibelts Leidenschaft ist bis heute der Modellbau von Schiffen der Kaiserlichen Marine im Maßstab 1:100. Den Grundstein dazu, mit einer Bruttobauzeit von 16 Jahren, legte die SMS Lützow. Ihre Detailgenauigkeit wurde für ihn zum Maßstab und zur Herausforderung aller folgenden Projekte. So wurden alle Teile daran selbst gefertigt inkl. dem Hozdeck bestehend aus über 10.000 maßstabsgerechten Kirschfunierplanken. Davon wurde jede einzeln mit einer selbstentwickelten Konstruktion aus Rasierklinge, Metalllinieal und Lupe aus dem Ganzen geschnitten und per Hand auf dem Modelldeck verlegt .


Im Laufe der Jahre entstanden ca. 20 Modelle der Kaiserlichen Marine vom Schlachtenkreuzer über Linienschiffe und Aufklärer bis hin zu U-Booten und Hafenschleppern aus der Zeit vor und um den 1. Weltkrieg. Die Faszination diese Modelle zu bauen liegt nicht in der politischen Vergangenheit der Zeit, sondern in der Historie der für damalige Zeiten herausragenden Technik, Ingenieurskunst und letztlich auch dem Design. In der Moderne unvorstellbar wurden damals noch spielerische Elemente wie Wintergärten angebaut, Segel und Takelage vorgesehen und runde, geschwungene Formen verwendet, die uns  heute eher an Captain Nemo erinnern als an moderne Kriegsführung.

Modelle, Sammeln, Leidenschaft

Die Schaffenskraft von Günther Hibelt macht nicht beim Schiffsmodellbau halt. Ob zur Freude der Kinder früher oder der Enkel heute, zur Unterstützung des Geschichtsunterrichts seiner Frau aber auch als Abwechslung zur allgegenwärtigen grauen Flotte, jeder neuen Aufgabe widmet er sich mit derselben Leidenschaft und Perfektion. 

Als Weihnachtsgeschenk für den Sohn entstand 1991 eine ca. 5 Quadratmeter große Eisenbahnanlage. Auch hier wurde jedes Gebäude, jeder Berg und jedes Gleis selbst zusammengebaut, erdacht und verlegt. Angenehmer Nebeneffekt: durch die Anlage konnte die eigene, ca. 50 Züge umfassende Sammlung zum Einsatz kommen.

Wenn Holzspielzeug zu teuer oder Lego nicht robust genug war, wurde die Herausfoderung angenommen und es entstanden ein Bauernhof im Playmobilmaßstab, ein beleuchtetes Puppenhaus oder auch ein Holz-LKW bzw. Flugzeug. Und da Star Wars zwar bereits Plastikmodelle anbot, aber leider keinen Sternenzertörer, musste eine Lösung her.

Kinder lieben Ritter, Schlösser und Burgen, so war es auch hier. Als Ergebnis entstand eine originalgetreue Burg mit Bergfried, Graben, Zwinger und allem was dazugehört.  Eine Freude nicht nur für die eigenen Kinder sondern auch über viele Jahre hinweg das Kernstück des Geschichtsunterrrichts seiner Frau. Dafür wurden natürlich noch Belagerungsmaschinen gebaut.

Neben dem Modellbau von Schiffen entstanden auch RC Autos und mehrere Modelle von Fliegern wie Segler, Doppeldecker und klassische Fluggeräte. Natürlich sind auch sie im heimischen Keller neben Standmodellen, Münzen, und Steingutkrügen fachgerecht aufgehängt oder gelagert, um die Leidenschaft für Technik und die Schönheit von Details zu zelebrieren.

Arbeiten

Der Hobbykeller - Nexus des Schaffens und das Zentrum der Kreativität